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TrustNetz - Sichere Kommunikation mit dem Rechtsanwalt

Seit Jahren sind Rechtsanwälte, Ärzte, Journalisten und einige andere Berufsgruppen, die im Interesse ihrer Klienten, Patienten oder Informanten einer beruflichen Verschwiegenheitsverpflichtung unterliegen, einer schleichenden Aushöhlung ihrer Berufsgeheimnisse ausgesetzt. Die Rechtsanwaltschaft setzt sich gegen diese Tendenz mit aller Entschiedenheit zur Wehr - sei es auf nationaler, europäischer oder internationaler Ebene.

Aber was ist Verschwiegenheit wert, wenn die heute völlig alltägliche, elektronische Kommunikation zwischen Mandanten und Rechtsanwälten nicht sicher ist vor dem Zugriff durch Dritte? Vermutlich war es noch nie so einfach wie heute, Kommunikationsmittel und –wege anderer auszuspionieren oder zu sabotieren.

Auf diese Herausforderungen hat die Rechtsanwaltschaft reagiert und gemeinsam mit WKÖ und Notariatskammer ein sicheres, verschlüsseltes und vertrauliches elektronisches Kommunikationsnetz entwickelt: „TrustNetz“. Dadurch lässt sich nicht nur Überwachung und Betriebsspionage vorbeugen, sondern auch der Workflow auf Seiten beider Kommunikationspartner verbessern. Das schafft nicht zuletzt auch einen entscheidenden Standortvorteil für Österreich.

Technisch funktioniert das System durch Koppelung des in jeder Rechtsanwaltskanzlei zur sicheren Kommunikation mit den Gerichten verwendeten Elektronischen Rechtsverkehrs (ERV) mit der E-Zustellung der Wirtschaftskammer. Informationen zur Anmeldung Ihrer Klienten zum TrustNetz finden Sie unter www.trustnetz.at. Rechtsanwälte sind durch ihre Teilnahme am ERV bereits automatisch an „TrustNetz“ angebunden.

Beide Kommunikationspartner können via „TrustNetz“ ohne Medienbruch und zusätzlichen Aufwand verschwiegen, sicher und nachweislich miteinander kommunizieren. Die Kosten, die pro Nachricht anfallen, sind jeweils vom Absender zu tragen und liegen bei € 0,95 bzw € 1,- (jeweils zzgl USt), ungeachtet der Dateigröße.

Sie finden hier einen Beitrag zu diesem Thema in der Februar-Ausgabe des Anwaltsblattes mit dem Titel: "Die E-Mail: Verletzung von Ansehen und Ehre des Standes?" (ab Seite 68ff).

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