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Corona Hilfs-Fonds

Der Corona Hilfs-Fonds soll rasch finanzielle Mittel für österreichische Unternehmen bereitstellen, die auf Grund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe haben. Dadurch soll das wirtschaftliche Überleben der Unternehmen sichergestellt werden. Der Gesamtrahmen aller Maßnahmen des Corona Hilfs-Fonds beträgt 15 Milliarden Euro, die flexibel je nach unmittelbarem Bedarf einerseits für Fixkostenzuschüsse anderseits für Garantien verwendet werden können.

Der Corona Hilfs-Fonds soll Unternehmen und Branchen, die durch Maßnahmen wie Betretungsverbote, Reisebeschränkungen oder Versammlungsbeschränkungen besonders betroffen sind und Liquiditätsprobleme haben zur Verfügung stehen. Darüber hinaus hilft der Corona Hilfs-Fonds Unternehmen, die in Folge der Corona Krise mit großen Umsatzeinbußen und der Gefährdung ihrer Geschäftsgrundlage konfrontiert sind.

Mit Garantien der Republik und direkten Fixkostenzuschüssen soll der Liquiditätsbedarf von Unternehmen abgedeckt werden.

Garantien:

Single-Point of Contact ist die Hausbank. Garantien können seit 8. April 2020 über Ihre Hausbank beantragt werden. Diese füllt gemeinsam mit dem Unternehmen den Antrag aus. Je nach Unternehmen wird dieser Antrag dann an die Oesterreichische Kontrollbank (Großunternehmen), an die Austria Wirtschaftsservice GmbH (Klein- und Mittelbetriebe) oder an die Österreichische Hotel- und Tourismusbank GmbH (Tourismusunternehmen) weitergeleitet. Über diese drei Förderstellen werden von der COFAG Kreditgarantien für von Banken an Unternehmen vergebene Kredite ausgestellt.

Fixkostenzuschüsse:

Ein direkter und sofortiger Zuschuss soll bei der Deckung von Fixkosten unterstützen. Dieser Zuschuss kann seit 20. Mai 2020 über FinanzOnline beantragt werden und muss (vorbehaltlich korrekter Angaben) nicht zurückgezahlt werden. Die Angaben sind vor Einreichung vom Steuerberater / Wirtschaftsprüfer und Bilanzbuchhalter zu prüfen und zu bestätigen.

Bemessungsgrundlage sind die Fixkosten und Umsatzausfälle des Unternehmens ab dem 16. März 2020 und mit Ende der Covid-Maßnahmen, längstens jedoch bis zum 16. September 2020.

Der Fixkostenzuschuss ist gestaffelt und abhängig vom Umsatzausfall des Unternehmens und kann bis zu 75 % betragen. Wenn die Fixkosten binnen 3 Monaten 2.000 Euro übersteigen, zahlt der Bund:

► 40-60 % Ausfall: 25 % Ersatzleistung
► 60 -80 % Ausfall: 50 % Ersatzleistung
► 80-100 % Ausfall: 75 % Ersatzleistung

Weitere Informationen zum Fixkostenzuschuss finden Sie hier.

 

Detaillierte Informationen zum Corona Hilfs-Fonds finden Sie auf der Homepage des Finanzministeriums.

Hier finden Sie die Verordnung des Bundesministers für Finanzen betreffend Richtlinien über die Ergreifung von finanziellen Maßnahmen, die zur Erhaltung der Zahlungsfähigkeit und zur Überbrückung von Liquiditätsschwierigkeiten von Unternehmen im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Erregers SARS-CoV-2 und den dadurch verursachten wirtschaftlichen Auswirkungen geboten sind.


Letzte Aktualisierung: 22.05.2020

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