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Erbrecht

Familienvermögen ist rascher verschleudert als man denkt!
Die gesetzliche Erbfolge regelt zwar grundsätzlich die Verteilung des Vermögens nach dem Tod, die Errichtung eines Testaments zur speziellen Nachfolgeregelung ist aber nicht nur für Unternehmer, sondern auch für Privatpersonen zweckmäßig. Die Errichtung eines Testaments ohne Beiziehung eines Rechtskundigen ist in der Regel mit erheblichen Gefahren verbunden.


Anwaltsleistungen


Grundsätzlich kann der letzte Wille mit einem eigenhändig geschriebenen und unterschriebenen Testament erklärt werden.
Die Beiziehung eines Rechtsanwaltes zur Testamentserrichtung vermeidet aufregende und kostenintensive Konflikte mit Familienmitgliedern. Falsches Enterben kann das ganze Familienvermögen kosten, Pflichtteilsklagen dauern oft Jahre mit erheblichem Aufwand, im schlimmsten Fall verfällt das Vermögen dem Staat.
Eine rechtskundige Testamentserrichtung ermöglicht nicht nur formell und inhaltlich wirksame und klare Lösungen, sondern berücksichtigt auch mögliche Erben (auch uneheliche Kinder) sowie Möglichkeiten einer allfällig gewünschten Einschränkung, Schenkungen zu Lebzeiten, die Berücksichtigung von Lebensgefährten, Regelungen über eine Mietwohnung usw.

Tipp: Ihr Rechtsanwalt berät Sie über alle Änderungen im Zusammenhang mit der seit 17.08.2015 geltenden EU-Erbrechtsverordnung sowie über die Neuerungen in Folge des Erbrechtsänderungsgesetzes 2015, die mit 01.01.2017 in Kraft treten.

Im genannten Fallbeispiel (siehe "Fallbeispiele") hätte der beratende Rechtsanwalt auf die möglichen Folgen eines Vorversterbens des eingesetzten Alleinerbens verwiesen und eine entsprechende Testamentsgestaltung vorgenommen, beispielsweise eine Vorsorge für den Fall, dass die Ehegattin vor dem Testamentserrichter verstirbt, getroffen und eine Anordnung aufgenommen, dass in diesem Fall der Sohn den gesamten Nachlass nach dem Vater erbt.

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Ein Familienvater mit Ehefrau und einem Sohn errichtet ein eigenhändig geschriebenes Testament, in dem er seine Ehefrau als Alleinerbin einsetzt und sein einziges Kind auf den Pflichtteil verweist.
Dies bedeutet bei seinem Ableben, dass seine Ehefrau zwei Drittel, der auf den Pflichtteil gesetzte Sohn ein Drittel des Nachlasses erhält.

Nun verstirbt die Ehefrau vor dem Testamentserrichter, der sein Testament bis zu seinem Ableben nicht ändert.
Das Ergebnis für den Sohn ist, dass er nach dem Tod des Vaters lediglich den Pflichtteil (ein Drittel des Nachlassvermögens) erhält, die restlichen zwei Drittel verfallen für den Fall, dass es keine testamentarischen oder gesetzlichen Erben gibt und keine Vermächtnisnehmer vorhanden sind, dem Staat.

Zur Errichtung eines Testamentes wären insbesondere vorzubereiten:

  • Aufstellung über vorhandenes Vermögen
  • vorhandene Verträge wie Erbverträge, Ehepakte und dgl
  • Auflistung der Familienmitglieder und Verwandtschaftsgrad einschließlich unehelicher Kinder
  • kurzes Konzept, wer nach Möglichkeit bedacht und allenfalls weniger erhalten soll - über die gesetzlichen Ansprüche werden Sie aufgeklärt
  • Personen, die eventuell Vermächtnisse erhalten sollen

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